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Das Co-Couselling entstand in den 50er Jahren des vorigen
Jahrhunderts in Seattle, USA, als eine Bewegung von Menschen, die
eigenständig Wege suchten, emotional und geistig zu "gesunden" und
die eigene Persönlichkeit zu stärken.
Diese Bewegung sammelte sich um Harvey Jackins. In den 70er
Jahren differenzierte sie sich durch die Amerikanerin Dancy Seargant und den
Engländer John Heron. Von diesem lernte Mitte der 70er Jahre Siglind
Willms das Co-Counselling. Gemeinsam mit P.
Johannes Risse entwickelte sie ein Konzept, das Selbsthilfe durch
Co-Counselling mit Psychotherapie verband.
Im Laufe der Jahre entwickelte sich in Münster eine eigene
Kultur. Um das Haus Kloppenburg entstand eine große Gemeinschaft von
Counselern, die die Methode auch außerhalb der Therapie für sich nutzten.
Aus dem Wunsch heraus, das Co-Counselling unabhängig von Psychotherapie als
Selbsthilfemethode in Münster zu etablieren, entstanden seit Mitte der 90er
Jahre sog. Weitergabegruppen, in denen erfahrene Co-Counseller zu
Counsel-LehrerInnen ausgebildet wurden.
1998 gründete sich dann die Counsel-Initiative
Münsterland, ein lockerer Zusammenschluss von Counsel-Erfahrenen. Diese ist
Teil des internationalen Netzwerks von Co-Counselern, dem CCI
(Co-Counselling-International) .
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